Aus Recyclingmaterial - 100% recycelbar

Grundsätzlich sind zur Herstellung von Faserformprodukten folgende Prozessschritte zu durchlaufen:
- Stoffaufbereitung
- Formen
- Trocknen
Bei der Stoffaufbereitung wird Primär- oder Sekundärfaserstoff in gereinigter Form in einem großen Behälter von mehreren Kubikmetern Volumen, dem Pulper, unter reichlicher Zugabe von Wasser zu einer pumpfähigen Fasermasse bereitet.
Der Formvorgang stellt den wesentlichen Verfahrensschritt zur Herstellung einer Faserformverpackung dar. Zur Bildung einer dreidimensionalen Form wird die Fasermasse durch einen Saug- und Pressvorgang in Form gebracht, wobei die Fasern an einen Siebkörper anlagern und sich ein nasses Faservlies bildet.
Beim anschließenden Trocknungsprozess muss das nasse Faservlies, das noch sehr unbeständig ist, getrocknet werden, um ein gebrauchsfähiges Produkt zu ergeben.
Mülldeponien sollten vermieden werden. Faserformprodukte können nach dem Gebrauch vielfältig wiederaufbereitet werden. Sie können recycelt, kompostiert oder verbrannt werden, was dem Verbraucher verschiedene Möglichkeiten bietet, dieses Verpackungsmaterial auf Basis erneuerbarer Rohstoffe zu entsorgen.
Faserformteile lassen sich auf unterschiedliche Weise entsorgen, ohne die Umwelt schädlich zu beeinflussen, da ihr Ursprung der nachwachsende Rohstoff Holz ist. So kann eine Deponierung, Kompostierung, aber auch eine Verbrennung problemlos erfolgen. Eben: ganz nebenbei öko!
Siehe auch:
Verpackungsverordnung zur Vermeidung und Verwertung von Verpackungsmüll
